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"Geschichte
der Heißluftmotoren, von Heron bis Solo"
24 Seiten,
A5, 2002, deutsch
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INHALT
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| Vorwort
Warum wird heute der Heißluftmotor kaum eingesetzt, obwohl es ihn schon über 2000 Jahre gibt? Warum ist der Heißluftmotor heute immer noch weitgehend unbekannt, obwohl er ein sehr einfaches Funktionsprinzip hat? Die Antwort ist einfach: solange die scheinbaren Energiekosten billig sind, - wir zahlen heute für die Kilowattstunde 2,9 Cent* in der Herstellung(!)-, und wir so tun, als ob uns die Energie-Folgekosten nichts angingen, ist mit einem wirtschaftlichen Einsatz nicht zu rechnen. Es „rechnet sich nicht“! Erst wenn der Einzelne das CO2 auch bezahlen muss, das er erzeugt, ist mit der wirtschaftlichen Einführung des Stirlingmotors zu rechnen. Solange wir in unserer paradiesischen Enegieschwemme leben, bleibt das Stirlingprinzip den Universitäten, den Entwicklungsbüros, dem Militär, den Modellbauern und den Umweltenthus-iasten vorbehalten. Wenn wir allerdings den CO2 Ausstoß verringern wollen, um mit der KWK (Kraft-Wärme-Kopplung) die Energie besser zu nutzen oder durch nachwachsende Rohstoffe sogar CO2-neutral Strom und Wärme zu erzeugen, dann ist die Zeit des Stirlingmotors gekommen. Vor 2000 Jahren hat man Heißluft-maschinen als einfache Maschinen eingesetzt, um Gläubige zu beeindrucken. * realer Energiemix in Deutschland
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Vor 200 Jahren hat man mobile Kraft- und Kältemaschinen
gesucht, um sich von den stationären Wasserkraftwerken zu trennen
und um Eis nicht nur im Winter zu erzeugen. Das war die Blütezeit
der Heißluftmaschinen.
Vor 70 Jahren hat man leichte remote Stromerzeuger gesucht und den Stirlingmotor weiterentwickelt. Heute erlebt der Stirlingmotor durch die Umweltdiskussion eine Renaissance: als KWK (Kraft-Wärme-Kopplung), als Sonnenmotor oder als FCKW - freie Kältemaschine. Diese kleine Geschichte will einen kurzen Überblick über Heißluftmaschinen vermitteln. Inzwischen finden jährlich nationale und internationale Stirlingkonferenzen statt. Heißluftmotoren sind aufregend und schön! Modellmaschinen sind mit einem raschen Erfolgserlebnis einfach zu bauen. Die Konstruktionsvielfalt lässt dem Einzelnen viel Spielraum für Phantasie und Kreativität. Die Funktion ist verblüffend und ein laufendes Modell auf dem Schreibtisch bietet Gesprächsstoff für viele Stunden. An einem Stirlingmotor kann man sich einfach begeistern! Hermann Schmidt, 2002
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